Nachlassgericht

Wenn zum Nachlass eine Immobilie gehört, so bestehen für den Erbfall zunächst keine Besonderheiten. Mit dem Tod einer Person gehen nach § 1922 BGB (Bürgerliches Gesetzbuch) deren Vermögen, und damit auch der Grundbesitz des Verstorbenen, als Ganzes auf den oder die Erben über.

Wenn kein Testament vorliegt muss beim Nachlassgericht in Hamburg ein sogenannter Erbschein beantragt werden. Die Ausstellung des Erbscheines kann mehrere Wochen, gar Monate dauern. Bis zur Teilung eines Nachlasses unter den Erbberechtigten ist es einem einzelnen Erben untersagt, über einen Nachlassgegenstand wie z.B. Immobilien oder Geld zu verfügen. Zunächst müssen alle rechtlichen Voraussetzungen erfüllt sein und der Nachlass geregelt sein um z.B. eine geerbte Immobilie zu verkaufen. Alle Miterben müssen sämtliche Entscheidungen gemeinschaftlich treffen, dieses betrifft auch ein möglichweise ein anstehender Verkauf oder die Vermietung der Immobilie.