Notariell beglaubigtes Testament oder alternativ Erbschein

Wenn ein Testament vorliegt, können Sie mit diesem und der Sterbeurkunde zum Nachlassgericht in Hamburg gehen. Hier erhalten Sie ein Eröffnungsprotokoll. Mit Eröffnungsprotokoll und dem Testament können sich die Erben oder der Erbe bei Behörden oder Banken ausweisen.

Wenn kein Testament vorliegt muss beim Nachlassgericht in Hamburg ein sogenannter Erbschein beantragt werden. Die Ausstellung des Erbscheines kann mehrere Wochen, gar Monate dauern. Bis zur Teilung eines Nachlasses unter den Erbberechtigten ist es einem einzelnen Erben untersagt, über einen Nachlassgegenstand wie z.B. Immobilien oder Geld zu verfügen. Zunächst müssen alle rechtlichen Voraussetzungen erfüllt sein und der Nachlass geregelt sein um z.B. eine geerbte Immobilie zu verkaufen. Alle Miterben müssen sämtliche Entscheidungen gemeinschaftlich treffen, dieses betrifft auch ein möglichweise ein anstehender Verkauf oder die Vermietung der Immobilie.

Alleinerbe: Sie als Immobilienerbe können mit dem Erbschein zum örtlichen Amtsgericht gehen und sich ggf im Grundbuch als neuer Eigentümer eintragen.