Gemeinschaftsordnung

Die Gemeinschaftsordnung ist eine Art Regel innerhalb einer Eigentümergemeinschaft von z.B. Wohnungseigentum. Die Gemeinschaftsordnung wird von den Eigentümern beschlossen. In der Gemeinschaftsordnung können Immobilieneigentümer in Anlehnung an das Wohnungseigentumsgesetz eigene Regeln definieren, wie z.B. Nutzung der Wohnanlage, Stimmrechtverteilung, oder Sondernutzungsrechte.

 

Die Gemeinschaftsordnung regelt Rechte und Pflichten der Wohnungseigentümer untereinander (Wohnungseigentumsrecht). Die Gemeinschaftsordnung ist mit dem Wohnungseigentum (ggf. Reihenhäuser, Doppelhaushälften, Eigentumswohnungen verbindlich und gelten auch für den Käufer oder den Rechtsnachfolger z.B. Erben einer Immobilie.

Die Gemeinschaftsordnung kann die Stimmrechteverteilung und die Kostenverteilung der Miteigentümer enthalten, wenn diese von der Teilungserklärung abweicht. Ferner können dort Regeln für das gemeinsame Wohnen beschrieben werden z.B.

  • Eigentümerversammlungen
  • Gartenpflege
  • Gewerbliche Tätigkeiten
  • Tierhaltung
  • Verwalter
  • Verschluss der Haustüren

 

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